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Jüdisches Leben in Landshut vom Mittelalter bis zur Shoa

Mi., 15.01.25 von 18.30-20.00 Uhr
Reihe: StadtForum
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Den häufig genannten "ewigen Antisemitismus" gibt es nicht. Er ist eine antisemitische Fiktion, denn es gibt keine allgemeine Judenfeindlichkeit quer durch alle Epochen. Der Judenhass beginnt aber auch nicht erst 1933. Die ersten nachweisbaren Anfänge der Judenfeindlichkeit reichen bis in die Antike zurück. Und auch die Anfänge des Christentums sind untrennbar mit einer starken Abgrenzung vom Judentum verbunden. Judenfeindliche Narrative entstehen. Im Laufe des Mittelalters verfestigt sich dann ein irrationales Feindbild mit abstrusen Beschuldigungen und Verschwörungstheorien, die bis in die Gegenwart nachwirken. Pogrome und Vertreibungen bestimmen rund 250 Jahre lang das Leben der hiesigen Jüdinnen und Juden. Nach der Machtergreifung der Nazis mündet der Judenhass in das Menschheitsverbrechen der Schoa.
Keine Anmeldung erforderlich!

Termine
Mi., 15.01.2025 18:30-20:00 Uhr
Raum
Vortragssaal der Volkshochschule Landshut, Obere Länd 41 84028 Landshut
Referent/in
  • Petra Seifert
Kooperation
Evangelisches Bildungswerk e.V. und Volkshochschule Landshut e.V.
Kursnummer
40139
Letzte Aktualisierung
08.01.2025, 11:24:24 Uhr
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